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ERP-Förderung für Existenzgründer

 

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ERP-Förderung für ExistenzgründerViele Menschen träumen davon, sich selbstständig zu machen oder sogar ein Unternehmen zu gründen. Dafür bedarf es jedoch ausreichend Kapital. Existenzgründer können zur Deckung des Kapitalbedarfs auf die ERP-Förderung zurückgreifen. Dahinter verbirgt sich das vom Bund verwaltete Sondervermögen aus dem European Recovery Program. Die Zuteilung der Förderleistungen erfolgt durch die KfW Bank. In unserem Ratgeber erläutern wir Ihnen, welche Förderprogramme für Sie als Existenzgründer in Frage kommen.

  1. ERP-Gründerkredit-Startergeld

    Für natürliche Personen, die ein Unternehmen gründen oder sich eine freiberufliche Existenz aufbauen wollen und deren Kapitalbedarf 100.000 Euro nicht übersteigt, bietet die KFW im Rahmen der ERP-Förderung das Förderprogramm ERP-Gründerkredit Startgeld (Programmnummer 067) an. Folgende Investitionen können damit u.a. finanziert werden:

     

    • Grundstücke und Gebäude (inkl. Baunebenkosten)
    • Maschinen und Anlagen
    • Betriebs- und Geschäftsausstattung
    • Software und Lizenzen
    • Investitionen in den Fuhrpark

    Darüber hinaus sind bis zu einer Summe von 30.000 Euro auch Ausgaben für Betriebsmittel förderungsfähig. Arbeiten Sie bei der Existenzgründung mit einem Partner zusammen, kann der Höchstbetrag jeweils pro Person in Anspruch genommen werden. Der Existenzgründer kann die Laufzeit des Kredits auf fünf oder zehn Jahre festlegen. Der Zinssatz wird für die gesamte Laufzeit des Kredits festgeschrieben. Derzeit (Stand 20.04.2012) liegt der Zinssatz bei einer Laufzeit von fünf Jahren bei 3,50%. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren beträgt der Zinssatz derzeit 3,70%.

    Den Kreditantrag muss der Existenzgründer bei seiner Hausbank stellen. Dank einer 80%igen Haftungsfreistellung wird die Kreditaufnahme jedoch wesentlich erleichtert, da das Kreditrisiko größtenteils bei der KfW liegt. Weiterhin kann der Existenzgründer eine tilgungsfreie Anlaufzeit von ein oder zwei Jahren festlegen, in der lediglich Zinszahlungen geleistet werden müssen. Eigenmittel muss der Existenzgründer bei diesem Förderprogramm nicht bereitstellen.

  2. ERP- Gründerkredit-Universell

    ERP- Gründerkredit-UniversellBei einem höheren Kapitalbedarf empfiehlt sich hingegen das Förderprogramm ERP-Gründerkredit-Universell (Programmnummer 068). Das Finanzierungsvolumen liegt hier bei maximal zehn Millionen Euro. Der ERP-Gründerkredit-Universell ist aber nicht kombinierbar mit dem ERP-Gründerkredit-Startergeld. Genau wie beim Startgeld sind keine Eigenmittel erforderlich.

    Bei diesem Förderprogramm sind die Zinsen laufzeit- und risikoabhängig und liegen derzeit zwischen 1,80% und 6,75%. Die Laufzeit des Kredits liegt zwischen fünf Jahren für Investitionen in Betriebsmittel bis hin zu maximal 20 Jahren bei der Finanzierung von Grunderwerb. Der Zinssatz wird für maximal zehn Jahre festgeschrieben. Die tilgungsfreie Anlaufzeit, in der lediglich Zinszahlungen entrichtet werden müssen, beträgt je nach Kreditlaufzeit zwischen einem und drei Jahren.

  3. ERP-Kapital für die Gründung

    Ein weiteres ERP-Förderprogramm, das von Personen, die ein Unternehmen gründen oder sich eine freiberufliche Existenz aufbauen wollen, in Anspruch genommen werden kann, ist das Programm ERP-Kapital für Gründung (Programmnummer 058). Die Besonderheit bei diesem Programm ist, dass die Förderung in Form eines Nachrangdarlehens gewährt wird. Nachrangdarlehen sind Darlehen, die im Falle einer Insolvenz erst nach den anderen Fremdkapitalgebern bedient werden. Damit übernimmt das Nachrangdarlehen eine Eigenkapitalfunktion und erleichtert dadurch die Aufnahme zusätzlicher Kredite.

    Um das Förderprogramm ERP-Kapital für die Gründung in Anspruch nehmen zu können, muss der Existenzgründer eigene finanzielle Mittel vorweisen können. Existenzgründer aus den alten Bundesländern müssen mindestens 15% des Investitionsvolumens an Eigenmitteln aufbringen. Bei Existenzgründern aus den neuen Bundesländern sind es nur 10%. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird das Eigenkapital bis zu 50% (bzw. 45% in den alten Bundesländern) der Investitionsaufwendungen aufgestockt. Die maximale Darlehnssumme ist jedoch auf 500.000 Euro beschränkt. Den verbleibenden Kapitalbedarf können Existenzgründer durch eine Kombination mit anderen ERP-Förderprogrammen decken.

    Beispiel:

    Ein Existenzgründer aus Leipzig plant Investitionen in Höhe von 300.000 Euro. In diesem Fall müsste er Eigenmittel in Höhe von 30.000 Euro aufbringen. Dann könnte er im Rahmen des Förderprogramm ERP-Kapital für die Gründung ein Nachrangdarlehen über 120.000 Euro erhalten. Den verbleibenden Finanzierungsbedarf von 150.000 Euro könnte er beispielsweise über den ERP-Gründerkredit-Universell abdecken.

    Das Nachrangdarlehen läuft über 15 Jahre. Für die ersten zehn wird der Zinssatz festgeschrieben, danach wird der Zinssatz an die Marktkonditionen angepasst. Der Zinssatz für Existenzgründer aus den neuen Bundesländern liegt in den ersten drei Jahren derzeit bei 0,40%. Existenzgründer aus den alten Bundesländern müssen in den ersten drei Jahren einen Zinssatz von 0,65% zahlen. Ab dem vierten Jahr steigt der Zinssatz auf 2,40% in den neuen Bundesländern bzw. 2,65% in den alten Bundesländern. Die ersten sieben Jahre sind tilgungsfrei, so dass in diesem Zeitraum nur Zinszahlungen zu entrichten sind.

    Der Kreditantrag muss zwar bei der Hausbank eingereicht werden, jedoch garantiert die KfW der Hausbank eine 100%ige Haftungsfreistellung. Dadurch wird die Kreditaufnahme auch ohne zusätzliche Sicherheiten wesentlich erleichtert.

  4. ERP-Regionalförderprogramm

    Während die drei zuvor vorgestellten ERP-Förderprogramme bundesweit verfügbar sind, richtet sich das ERP-Regionalförderprogramm (Programmnummer 062, 072) speziell an Existenzgründer, die aus strukturschwachen Gebieten kommen. Um Investitionsanreize zu schaffen, werden hier besonders günstige Zinssätze ab 1,30% p.a. angeboten. Die Zinsbindung beträgt zehn Jahre. Das maximale Finanzierungsvolumen liegt bei drei Millionen Euro. In welchen Gebieten das ERP-Regionalförderprogramm in Anspruch genommen werden kann, lässt sich auf der Internetpräsenz des Bundesfinanzministeriums nachlesen. Das ERP-Regionalförderprogramm ist mit anderen Förderprogrammen kombinierbar.

Fazit

Die ERP-Förderprogramme können Existenzgründern dabei helfen, den notwendigen Kapitalbedarf zu decken. Für die Förderung im Rahmen des Programms ERP-Kapital für die Gründung müssen Sie eigene finanzielle Mittel mitbringen. Die Förderprogramme ERP-Gründerkredit-Startgeld (für Investitionen bis 100.000 Euro) und ERP-Gründerkredit-Universell verlangen hingegen nicht das Einbringen von Eigenmitteln. Für Existenzgründer aus strukturschwachen Regionen bietet sich zudem das ERP-Regionalförderprogramm mit besonders günstigen Zinsen an. Oftmals ist auch eine Kombination mehrere Fördermaßnahmen möglich. Neben Existenzgründern können auch Unternehmer und Freiberufler, in den ersten drei Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit, die hier vorgestellten ERP-Förderprogramme für Festigungsmaßnahmen in Anspruch nehmen.

 

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Bild © DOC RABE Media – Fotolia.com

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