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Möglichkeiten den Dispokredit abzulösen

 

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Dispokredit ablösenDie Banken räumen den meisten Kunden, die bei ihnen ein Girokonto unterhalten, auch die Möglichkeit ein, einen Dispokredit (Dispositionskredit) in Anspruch zu nehmen. Und eine Vielzahl von Bankkunden nimmt die Möglichkeit auch wahr. Denn der Dispokredit ist eine ausgesprochen flexible Kreditform. Er kann jederzeit bei Bedarf in Anspruch genommen werden. Doch der Dispokredit hat auch einen ganz entscheidenden Nachteil: Die Zinsen sind ausgesprochen hoch. Deswegen sollte der Dispokredit keine Dauerlösung sein. Unser Ratgeber zeigt Ihnen deshalb, welche Möglichkeiten es gibt, seinen Dispokredit wieder abzulösen.

Dispokredit ist ein teures Vergnügen

Auch wenn dies von den Banken in der Form nicht unbedingt in die Öffentlichkeit getragen wird, sind die Kunden, die Ihren Dispo dauerhaft in Anspruch nehmen, bei jedem Kreditinstitut gern gesehen. Schließlich spülen sie dank der hohen Dispozinsen viel Geld in deren Kassen. Denn die Zinsen für den Dispokredit sind so hoch wie bei kaum einem anderen Kreditprodukt.

Die Verbraucherzentralen haben in der Vergangenheit auch schon häufiger Banken wegen der hohen Dispozinsen abgemahnt. Bis jetzt hat sich die Situation jedoch nur wenig gebessert. Zinsen in Höhe von 15 % sind weiterhin keine Seltenheit. Umso wichtiger ist es, dass die Bankkunden den Dispokredit höchstens als kurzfristige Alternative betrachten.

Große Unterschiede bei den Dispozinsen

Sollten Sie auf den Dispokredit dennoch nicht verzichten können oder wollen, sollten Sie zumindest einmal die Konditionen Ihrer Bank mit anderen Kreditinstituten vergleichen. Denn bei kaum einem anderen Kreditprodukt liegt die Bandbreite der geforderten Zinsen so weit auseinander wie beim Dispokredit. Während die günstigsten Anbieter nur einen vergleichsweise günstigen Dispozins von rund 7 % – 8 % verlangen, gibt es durchaus auch viele Banken bei denen der Dispozins doppelt so hoch ist.

Dispozinsen vs. Überziehungszinsen

Wenn der von der Bank zur Verfügung gestellte Disporahmen bereits vollständig ausgeschöpft wurde und Sie dennoch weiter ins Minus rutschen, wird es besonders teuer. Denn dann berechnen die Banken für die geduldete Überziehung die sogenannten Überziehungszinsen. Diese Überziehungszinsen liegen bei den meisten Banken sogar noch ein ganzes Stück höher als die Dispozinsen.

Sparguthaben zur Tilgung nutzen

umschuldungGrundsätzlich gilt, die beste Geldanlage ist der Abbau von Schulden. Denn die Kreditzinsen liegen immer deutlich oberhalb der Anlagezinsen. Dies gilt umso mehr, wenn es sich bei den Schulden um einen teuren Dispokredit handelt. Viele Bankkunden haben auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten einen kleinen Notgroschen für unerwartete Ausgaben hinterlegt. Dieses Guthaben sollte jedoch besser für die Tilgung des Dispokredits verwendet werden. Sollten Sie später das Geld einmal benötigen, können Sie ja jederzeit wieder auf den Dispokredit zugreifen, da keinerlei Bearbeitungsgebühren anfallen.

Mitunter kann es auch Sinn machen, eine Festgeldanlage vorzeitig aufzulösen, um mit dem frei gewordenen Kapital den Dispokredit auszugleichen. Hier muss im Einzelfall berechnet werden, ob die Zinsersparnis durch die Tilgung des Dispokredits größer ist als der Zinsverlust durch die vorzeitige Auflösung der Festgeldanlage.

Umschuldung durch einen Ratenkredit

Eine weitere Alternative, um seinen teuren Dispokredit wieder loszuwerden, ist die Umschuldung mit Hilfe eines Ratenkredits. Denn die Zinsen bei einem Ratenkredit sind deutlich niedriger als bei einem Dispokredit. So ist es durchaus möglich, die Kreditkosten durch eine Umschuldung um mehr als 50 % zu reduzieren.

Die Umschuldung verläuft denkbar einfach. Der Kreditbetrag kann direkt auf das Girokonto, das den Dispokredit bereitstellt, eingezahlt werden, so dass sich dieses dann wieder im Plus befindet. Schon ist der Dispokredit ohne weiteres Zutun getilgt. Gebühren oder Strafzinsen fallen bei der Tilgung des Dispokredits nicht an. Die benötigte Kreditsumme hängt davon ab, wie tief das Girokonto im Minus ist. Allerdings kann es je nachdem wie angespannt Ihre Einnahmen-Ausgaben-Situation ist, sinnvoll sein, die Kreditsumme etwas höher anzusetzen, damit Sie nicht direkt wieder in den Dispo hineinrutschen.

Hinweis:durch die Tatsache, dass sich bei einer Umschuldung der eigene Schuldenstand nicht erhöht, bieten viele Banken für solche Zwecke recht günstige Zinsen!

Hausbank verweigert Umschuldung

Verbraucherschützer berichten immer wieder von Fällen, in denen sich die Banken bei einer Umschuldung der Dispoverbindlichkeiten querstellen. Dies ist ja eigentlich auch kein Wunder, da die Kreditinstitute an den hohen Dispozinsen gut verdienen. Doch der Bankkunde muss dies natürlich nicht tatenlos hinnehmen. Schließlich besteht auch noch die Alternative, sich bei einer anderen Bank nach einem günstigen Ratenkredit umzuschauen.

Einige Banken werben sogar explizit damit, einen Ratenkredit bei ihnen beantragen zu können, um damit den teuren Dispokredit abzulösen. Dafür kann jeder beliebige Ratenkredit verwendet werden, schließlich wird der Dispokredit schon alleine dadurch getilgt, dass ein ausreichendes Guthaben auf das Girokonto eingezahlt wird. Die Hausbank hat dann keine Möglichkeit mehr, die Tilgung des Dispokredits zu unterbinden. Bei einer sehr schlechten Bonität besteht immer die Gefahr, dass auch andere Banken aufgrund des hohen Risikos sich weigern werden, den Kreditantrag zu genehmigen.

Abrufkredit als Alternative zum Dispokredit

Bei vielen Bankkunden ist die Situation hingegen so gelagert, dass sie nicht dauerhaft tief im Dispo feststecken, sondern nur immer mal wieder kurzfristig hineinrutschen. In diesem Fall kann der sogenannte Abrufkredit bzw. Rahmenkredit eine kostengünstigere Alternative zum Dispokredit darstellen. Den Abrufkredit können Sie genauso wie einen Dispokredit bei Bedarf in Anspruch nehmen. Damit ist dieser genauso flexibel einsetzbar wie ein Dispokredit. Auch über die Höhe der Kreditsumme können Sie bis zu einer festgelegten Obergrenze frei entscheiden. Sie zahlen also nur für die Kreditsumme, die Sie derzeit tatsächlich benötigen.

Der einzige Unterschied zum Dispokredit besteht in der Rückzahlung des Kredits. Der Dispokredit kann zeitlich unbefristet genutzt werden. Der Abrufkredit muss dagegen genauso wie ein Ratenkredit in festgelegten monatlichen Raten zurückgezahlt werden. Der Abrufkredit hat dafür gegenüber dem Dispokredit jedoch den eindeutigen Vorteil, dass hier die Kreditzinsen deutlich niedriger ausfallen.

Fazit

Der Dispokredit ist zwar sehr praktisch, dafür sind aber die Zinsen sehr hoch. Deshalb sollte der Dispokredit immer nur eine kurzfristige Notlösung sein. Wer langfristig tief im Dispo steckt, sollte deshalb unbedingt versuchen, den Dispokredit mit Hilfe eines Ratenkredits umzuschulden. Denn bei einem Ratenkredit sind die Zinsen in der Regel wesentlich niedriger. Eine generelle Alternative zum Dispokredit bietet der Abrufkredit, da er ähnlich flexibel eingesetzt werden kann, aber deutlich günstiger ist.

 

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