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Studienkredite werden selten genutzt

Als Student machen viele Menschen erstmals die Erfahrung, wie es ist, mit Geldknappheit umgehen zu müssen. Oftmals suchen sich studierende deshalb einen Nebenjob oder zapfen Sparreserven aus der Vorzeit an. Seit 2005 gibt es jedoch auch die Möglichkeit, einen Studienkredit in Anspruch zu nehmen, denn es hat sich in diesem Bereich ein recht großer Markt entwickelt, wie aus einem Studien-Kredit-Test des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh hervorgeht. Darin werden sehr viele verschiedene Anbieter für Studienkredite unter die Lupe genommen, berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Als größter Anbieter in diesem Bereich agiert nach wie vor die KfW Bank, bei der mehr als 96.000 Studenten entsprechende Darlehen in Anspruch nehmen.

Studenten stehen einem Studienkredit immer noch skeptisch gegenüber

Nach Aussage von Achim auf der Heyde, der Geschäftsführer des Deutschen Studentenwerks, haben bisher jedoch lediglich 4% aller Studenten ein entsprechendes Darlehen in Anspruch genommen. Offenbar herrscht immer noch große Vorsicht bei diesem Finanzierungsinstrument, da es zudem sehr viel zu bedenken gibt. So sollte ein solcher Kredit laut Herrn auf der Heide vor allem kalkulierbar und bezahlbar bleiben, so dass auf Aspekte wie Verlängerungsoptionen, Krankheitszeiten, Studienabbruch und auch Stundungen geachtet werden solle, um letztlich nicht in der Schuldenfalle zu sitzen, falls der Studienverlauf sich nicht wie geplant fortsetzt. Immerhin entstehen laut einer Rechnung von Julian Weirather, Studentenberater der Sparkasse Essen, bei einer Zahlung von 300 Euro nach 6 Semestern Kosten von über 12.000 Euro. Es bleibt nun abzuwarten, ob mit der Zeit mehr Studenten auf eine solche Finanzierungsmöglichkeit setzen oder ob auch weiterhin lieber andere Quellen genutzt werden.

 

 

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