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Schulden scheinen heute nicht mehr als schlimm empfunden zu werden

Noch vor 10-20 Jahren war es für viele Menschen geradezu eine Schande, sich für Konsumzwecke zu verschulden, da dies gesellschaftlich den Eindruck vermittelte, dass man nicht mit Geld umgehen kann. Mittlerweile scheint sich dies jedoch geändert zu haben, wie aus einer Studie von Soziologen der Ohio State University hervorgeht, die auf „heise.de“ zitiert wird. Für das U.S. Bureau of Labor Statistics werden regelmäßig junge Menschen im Alter von 18 bis 34 Jahren befragt, die zuletzt ihr Selbstwertgefühl offenbar umso höher einschätzten, wenn ihr Schuldenstand in Bezug auf Studienkredite und Kreditkartenschulden besonders hoch ausfiel.

Ab einem Alter von 28 Jahren steigt auch die Besorgnis über Schulden

Den oben beschriebenen Effekt bemerkten die Forscher vor allem für Personen aus unteren Einkommensschichten. Diese scheinen sich besser zu fühlen, wenn sie im Bereich des Konsums und der Ausbildung aufholen können, wohingegen dies bei reichen jungen Menschen nicht zutreffe. Dazu erklärte die Soziologin Rachel Dwyer, dass diese Personen bereits alle wichtigen Ressourcen hätten und somit Schulden für sie keine Rolle spielten. Bei Menschen ab 28 Jahren häufen sich jedoch auch die Sorgen, diese Schulden irgendwann nicht mehr zurückzahlen zu können. Auch wenn Studienkredite als Investition in die Zukunft weiterhin positive Gefühle auslösten, sei dies bei einem hohen Schuldenstand nur noch sehr begrenzt der Fall, hieß es weiter.

 

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