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Kreditnehmer müssen den Banken wichtige Dokumente vorlegen

Wird ein Kreditnehmer von der kreditgebenden Bank aufgefordert, seine finanzielle Situation offen zu legen und kommt dieser Aufforderung nicht nach, so darf die Bank den Kredit kündigen, wie ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt (Az.: 19 U 173/10) auf „boerse-online.de“ zitiert wird. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Bank den Kreditnehmer vorher auf seine Mitwirkungspflicht hingewiesen und bei Nichtbeachtung eine entsprechende Kündigung angedroht hat. Dies gilt offenbar auch für Kredite, die bereits laufen, so dass jeder Kreditnehmer zu entsprechenden Offenlegungen verpflichtet ist.

Bisherige Zahlungsmoral unerheblich für Offenlegungspflichten

Die Offenlegungspflichten bestehen laut dem Bericht auf „boerse-online.de“ zudem auch dann, wenn der Bankkunde Konten mit positiven Salden aufweist oder bisher seine Raten stets pünktlich bedient hat. Dieses Urteil dürfte für potenzielle Kreditnehmer auf jeden Fall sehr interessant sein, denn es zeigt die konkreten Mitwirkungspflichten des Kreditnehmers auf und räumt den Banken das Recht ein, auch während der Kreditlaufzeit Informationen über die finanzielle Situation eines Kunden einzuholen. Aus diesem Grund sollte man entsprechende Unterlagen wie Verdienstbescheinigungen stets gut aufbewahren, um bei Bedarf schnell reagieren zu können.

 

 

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