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Energetische Sanierung ist finanziell oftmals nicht lohnend

Die KfW Bank fördert nach dem Willen der Bundesregierung energetische Sanierungen an Häusern mit bis zu 2 Milliarden Euro im Jahr, die der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer laut einem Bericht auf „welt.de“ auch im nächsten Jahr einplanen möchte. Nach einer neuesten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) lohnt sich eine solche energetische Sanierung in den meisten Fällen weder für Vermieter noch für Hauseigentümer, die ihre Immobilie selbst bewohnen. Auch die KfW selbst gesteht ein, dass viele Hauseigentümer durch die Förderung nur nahezu in den Bereich der Wirtschaftlichkeit kämen.

Kosten für energetische Sanierung liegen oftmals recht hoch

Nach einer Berechnung des Eigentümerverbands Haus & Grund kommen für eine energetische Sanierung auf Hauseigentümer recht hohe Kosten zu, denn für ein Einfamilienhaus würden ca. 70.000 Euro anfallen, wobei Eigentümer von Mehrfamilienhäusern mit Kosten in Höhe von 20.000 Euro pro Wohnung rechnen müssten. Für Vermieter liegt das Problem vor allem darin, dass sie die berechtigte Mieterhöhung nach der Sanierung nur in Ballungsgebieten durchsetzen könnten, wie Ralph Henger und Michael Voigtländer, Industrieökonomen des IW, berichten. In vier von 10 Fällen bleibe die Miete nachher gleich, wobei Vermieter in Einzelfällen sogar die Miete senken mussten, hieß es weiter.

Energieeinsparung fällt oftmals zu gering aus

Nach einer Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) fällt die Energieeinsparung bei einer energetischen Sanierung eher gering aus. Mehrfamilienhäuser aus der Gründerzeit bieten auf diesem Weg ein Sparpotenzial von 10,6% und Mietshäuser aus den fünfziger und sechziger Jahren ganze 27%, was oftmals nicht ausreicht, um die Kosten zu decken oder als Vermieter eine Mieterhöhung in Höhe von 11% der Sanierungskosten auf die jährliche Miete aufzuschlagen, da die Mieter gerade in Gebieten mit entspannter Wohnraumsituation einfach in günstigere Objekte ziehen würden. Es bleibt nun abzuwarten, ob die Bundesregierung die Förderung eventuell umgestaltet, um eine energetische Sanierung attraktiver zu machen, denn dies ist äußerst wichtig, um bis zum Jahr 2050 den Primärenergiebedarf um 80% zu senken.

 

 

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