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Baudarlehen werden durch Bereitstellungszinsen noch teurer

Wer ein Baudarlehen aufnimmt und gleichzeitig den Bau einer Immobilie plant, ruft im Regelfall nicht die gesamte vereinbarte Kreditsumme auf einmal ab, sondern verfügt in der Bauphase je nach Bedarf über das Geld. Dies führt dazu, dass man als Kreditnehmer einer doppelten Zinsbelastung ausgesetzt wird, denn man muss einerseits die Tilgungen für das Darlehen aufbringen und andererseits werden zusätzlich Bereitstellungszinsen fällig, die normalerweise nicht in den Effektivzins des Baukredits eingerechnet werden, wie aus einem Bericht auf „test.de“ hervor geht. Der Bericht gibt zudem Tipps, wie man in einer solchen Situation die Zinskosten niedrig halten kann.

Einige Banken räumen sogenannte Karenzzeiten ein

In Bezug auf die Bereitstellungszinsen kann man je nach Bank einiges an Zinskosten sparen, denn einige Anbieter räumen sogenannte Karenzzeiten ein und berechnen erst nach 3-12 Monaten Bereitstellungszinsen, so dass der Bau bis dahin schon weit fortgeschritten ist und sich die Kosten in Grenzen halten. Da die Zinsen für die Bereitstellung nicht im Effektivzinssatz des Baudarlehens enthalten sind, empfiehlt die Redaktion von „test.de, diese einfach selbst mit einzurechnen, um ein aussagekräftiges Vergleichsmaß zu erhalten.

 

Flexible Kreditsummen senken ebenfalls die Kosten

In dem Bericht wird zudem darauf eingegangen, dass sich die Kosten für ein Bauvorhaben nicht immer ganz klar planen lassen, so dass die Kreditsumme durchaus zu groß oder zu klein ausfallen könnte. Ein späterer Zusatzkredit oder eine Rückgabe einer Teilsumme ist jedoch im Regelfall mit sehr hohen Zusatzkosten verbunden, weshalb es sich durchaus lohnt, einen Teil der Kreditsumme flexibel zu gestalten, so dass die Bank bei der Rückgabe keine Nichtabnahmeentschädigung fordert. Wer diese Möglichkeiten ausnutzt, kann letztlich das eigene Bauvorhaben wesentlich günstiger umsetzen.
 

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