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Bald Bildungskredite von Bausparkassen?

Wer in der heutigen Zeit einen Bildungskredit aufnehmen möchte, kann dies bei der KfW oder auch bei verschiedenen privaten Banken tun. Einem Bericht auf „welt.de“ zufolge wollen nun jedoch auch die Bausparkassen in die Studienfinanzierung mit einsteigen und nach dem Vorbild von Bausparverträgen sogenannte Angebote zum Bildungssparen auf den Markt bringen. Die LBS Baden-Württemberg erklärt, dass wie bei einem Bauspardarlehen der Zinssatz für einen Bildungskredit bereits zu Beginn der Ansparphase feststehen soll. Damit könnten Eltern oder Großeltern für ihre Kinder und Enkel entsprechende Bildungssparverträge abschließen und hätten ein großes Maß an Planungssicherheit, da das Darlehen bereits zu Beginn garantiert werde, hieß es weiter.

Finanzminister Schäuble steht einer Gesetzesänderung offen gegenüber

Aktuell dürfen Bausparkassen lediglich Verträge zur Finanzierung von Eigenheimen anbieten, jedoch scheint Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kein Problem damit zu haben, das Bausparkassengesetz entsprechend abzuändern. Lediglich eine Erstförderung von 150 Euro, wie von Bildungsministerin Schavan vorgeschlagen, wird es voraussichtlich nicht geben. Ob die Angebote für das Bildungssparen letztlich auch von den Anlegern angenommen werden, steht bisher in den Sternen, aber die Anbieter sind auf jeden Fall bereit, sich mit der Bildungsfinanzierung einen weiteren Geschäftsbereich zu schaffen, der ein großes Potenzial aufweist.

 

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