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Freitag, den 18. Mai 2012

Kreditlexikon

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Jahresrohertrag

Der Jahresrohertrag einer Immobilie ist ausschlaggebend für die Berechnung des Jahresreinertrags und stellt damit für potenzielle Käufer sowie die finanzierende Bank einen wichtigen Indikator dar. Die Basis für den Jahresrohertrag bildet die Bruttokaltmiete des jeweiligen Objekts, sprich: Der Jahresrohertrag ergibt sich aus den reinen Mieteinnahmen und den umlagefähigen Betriebskosten. Dieser Wert zeigt Investoren, ob eine Immobilie wirtschaftlich tragfähig ist und ob sich der Kauf für sie rentiert. Erscheint der Jahresroherlös der Immobilie zu niedrig, halten sich Käufer eher zurück. Dass auch Banken auf den Jahresrohertrag einer vermieteten Immobilie achten, liegt schlichtweg daran, dass die jeweiligen Objekte als Sicherheit für die Immobiliendarlehen hinterlegt werden und entsprechend verwertet können (und müssen), sollte der Kredit nicht ordnungsgemäß zurückgezahlt werden.

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